soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

29.11.2006 in der Villa Horion in Düsseldorf

1.12.2006 > LAG NW Tagung

Termin der nächsten LAG NW Tagung am 29.11.2006 in Düsseldorf

Der Termin steht: Mittwoch, der 29.11.2006 von 10.11 Uhr bis ca. 16.30 Uhr in Düsseldorf

Ort: In der Villa Horion, Horionplatz (direkt am Landtag). Adresse: Haroldstraße 2 (Karlstadt). Erbaut: 1919 –1911 (sic!), Architekt: H. vom Endt, Baustil: Neoklassizismus, Wissenswertes: Ehemaliger Sitz des Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen vor dem Umzug ins Neue Stadttor. Mehr unter http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/P/Presse/Oeffentlichkeitsarbeit/Bildarchiv/index.jsp?rubrik=70626
Wegbeschreibung: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_II/II.4/Besucherdienst/Besucherdienst.jsp
Mit dem ÖPNV erreicht man den Landtag ab Düsseldorf HBF mit den Straßenbahnlinien 704, 709 und 719.(Haltestelle: Landtag). Mit dem Auto: Weiß ich nicht!

Achtung: Es kommt kein weiterer Rundbrief in Papierform. Nach der Klimakonferenz in Nairobi ist es richtig, auch den Papierverbrauch einzuschränken und von daher belassen wir es in dieser Form.

Anmeldungen für die LAG NW Tagung am 29.11.2006 möglichst umgehend, aber bei Teilnahme auf jeden Fall, weil wir eine Namensliste vorlegen müssen. Spätestens bis zum 27.11.2006, 14.13 Uhr. Ganz wichtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Themen:
Top 1: Diskussion mit Oliver Keymis und Sylvia Löhrmann
Top 2: Konzeptförderung Soziokultureller Zentren
Top 3: Landesprogramm Schule und Kultur
Top 4: Projektmittel 2006 und 2007
Top 5: ZuschauerInnen-/NutzerInnenbefragung und NichtnutzerInnenbefragung
Top 6: Sonstiges, dieses und jenes

Zu Top 1) Einladung von Landtagsvizepräsident Oliver Keymis, Bündnis 90/ Die Grünen und der Fraktionschefin von Bündnis 90/ Die Grünen, Sylvia Löhrmann. Wir diskutieren mit ihnen die Rolle und Möglichkeiten als Vizepräsident sowie insbesondere die Landeskulturpolitik aus der Sicht der Opposition.

Zu Top 2) Wir werden den Stand bezüglich der Konzeptförderung für die Soziokulturellen Zentren diskutieren und die angesprochenen Alternativen überlegen.

Zu Top 3) Landesprogramm Kultur in die Schule. Berichtet, was es zu berichten gibt.

Zu Top 4) Projektmittel 2006 und 2007
Hier gibt es ebenfalls den Bericht über die Vergabe 2006 und die Neuausschreibung 2007. Siehe dazu die Ausschreibung unter www.soziokultur-nrw.de
Außerdem müssen wieder einige KollegInnen den Beirat zur Projektmittelvergabe verlassen und dafür wählen wir neue Mitglieder. Freiwillige vor!

Zu Top 5: ZuschauerInnen-/NutzerInnenbefragung und NichtnutzerInnenbefragung

Diskussion mit Prof. Günter von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, Schwerpunkt Marketing. Schwerpunkt dieser Tagung wird die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit einer qualifizierten ZuschauerInnen- und NutzerInnenbefragung bzw. vor allen Dingen NichtnutzerInnenbefragung sein.

Prof. Günter hat sich in einem Vorgespräch verschiedene Fragebögen der Zentren (Zakk, Zeche und Grend) sowie einige Fragen von uns in diesem Zusammenhang angesehen.
Es gibt drei Bereiche, mit der man ZuschauerInnen und NichtzuschauerInnenbefragung machen könnte. Diese beiden Zielgruppen muss man klar trennen. Wichtig ist jedoch, das klar das jeweilige Ziel definiert ist, wonach man dann die entsprechende Methode wählt. Sozusagen ein Modell einer Leitfunktion für die Befragung.

Mögliche Ziele oder Fragen dazu:
- Wollen wir Verbesserungen und Veränderungen im Betriebsablauf, im Angebot, beim Programm, bei Out Fit u.a. erreichen?
- Wie gehen wir mit der Kundschaft um?
- Brauchen wir mit die Zahlen und Angaben eine bestimmte Legitimation? Für die Geldgeber und Förderer?
.- Man braucht nicht für jede Befragung, für jede Marktanalyse einen Berater oder ein Unternehmen.
- Peinlich und unangenehm wird es, wenn es keine Auswertung gibt.
- Einfache Auswertungen müssen möglich sein (Zeitaufwand vom eigenen Personal muss in Relation stehen zum möglichen Ergebnis).
- Soll das Teil einer Stärke und Schwächenananlyse sein?
- Wie kann man die Studierenten einbeziehen: Als Thema einer Dipl. Arbeit, mit einer Gruppe von Studenten arbeiten oder als Praktikum.

1) Fokusgruppe
Sinnvoll, wenn es nur um einzelne und konkrete Verbesserungen geht. Eine Gruppe von ausgesuchten BesucherInnen, unterschiedlichen Typen und Interessen, die faktisch ein Brainstorming machen über mögliche Verbesserungen, Veränderungen und sonstige Ideen zum Haus. 8 bis 15 Leute, vielleicht auch ohne Leute vom Haus. Z.B. ein Neutraler, jemand drittes macht die Moderation. „Ausbeutung der Befragten“.

2) Zuschauer- und Nutzerbefragung
Nicht zuviel Fragen in den Fragebogen packen. In der Regel handelt es sich um lokale Befragungen. Man kann kaum Rückschlüsse ziehen von einer Stadt in die andere. Ein Grundgerüst von Fragen man erstellen. Die Ergebnisse der Fragen sind aber kaum vergleichbar. Keine 6 Antworten, d.h. nicht nach dem Schulsystem, sondern immer 5 oder 7. Die Beantwortung der Fragen darf nicht zu zeitintensiv sein.

3) Nichtzuschauer- bzw. NichtnutzerInnenbefragung
Tiefeninterviews, sozusagen ein Pretest mit 8 bis 10 Leuten. Dann muss man schauen, wie und mit welcher Methode an eine aussagekräftige Befragung kommt.

Ein Lesetipp dazu: http://www.jugendszenen.com/home/index.php?
Leben in Szenen - Soziale Organisation in der globalen Gesellschaft
Der Vortrag wurde von Ronald Hitzler beim 11. UFA Exchange „Wo stehen wir? Lebenswelten in Deutschland“ am 13.9.2006 in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin gehalten. Ronald Hitzler geht darin auf aktuelle Entwicklungen in Szenen und ähnlichen jugendkulturellen Gemeinschaftsformen ein und erklärt außerdem, warum Szenen für uns mehr sind als nur ein modisches Synonym für jede Art von Jugendkulturen schlechthin.

Zu Top 6) Sonstiges, diverses u.a.
Hier kommt alles noch hin, was euch noch so am Ende des Jahres einfällt. Es können aber auch Neuvorstellungen und Neuaufnahmen sein, wenn Interessierte sich jeweils vorher melden und wir genug Zeit haben. Es kann aber auch um solche knackigen Themen wir das Gemeinnützigkeitsrecht handeln (ACHTUNG AN ALLE MITGLIEDER DER LAG NW: Bitte antwortet umgehend den Kurzfragebogen zu den Besteuerungsgrenzen, siehe Mail vom 16.11.2006).
Und natürlich noch sonstiges!

LAG NW, Rainer Bode, Achtermannstr. 10-12, 48143 Münster, Tel. 0251-518475, Fax 0251-518876

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