soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

27.9.2006 im Grend in Essen

14.9.2006 > LAG NW Tagung:

Einladung zur nächsten LAG NW Tagung am 27.9.2006 im Grend in Essen

Zeit: Mittwoch, den 27. September 2006, 10.15 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
Ort: Kulturzentrum Grend, Westfalenstr. 311 in 45276 Essen, Tel. 0201-8513210
Anmeldung: Möglichst umgehend d.h. diese werden schon jetzt entgegen genommen, weil der Rundbrief erst noch in der Druckerei liegt; spätestens aber bis zum 25.9.2006, 16.12 Uhr hier in Münster, dieses Mal unbedingt wichtig wegen der Anzahl der Kaviarschnitzel und Wassermelonen
Wegbeschreibung: Siehe Rückseite des Rundbriefes oder unter http://www.grend.de

Tops:
1) 10 Jahre Grend in Essen und Europäische Kulturhauptstadt Essen 2010.
2) Vorstellung und Neuaufnahmen
3) Konzeptförderung Soziokultureller Zentren
4) Projektmittel 2006 und Projektvorstellungen
5) Sonstiges

Zu 1) 10 Jahre Grend und Kulturhauptstadt Essen2010.
Als Gast haben wir den Kulturdezernenten der Stadt Essen, den gerade wieder gewählten Präsidenten der Kulturpolitischen Gesellschaff, Oliver Scheytt, eingeladen. Neben ein paar sicherlich wohlwollenden, aufmunternden und perspektivischen Worten für das Grend im Zusammenhang mit dem 10jährigem Geburtstag und vielleicht auch mit einem möglichen Geschenk (man munkelt über einen 50jährigen Nutzungsvertrag) wird er hauptsächlich zur Kulturhauptstadt 2010 Stellung nehmen. Wir haben natürlich genügend Gelegenheit, mit ihm das zu diskutieren.
Ein Kollege hat ein neues Motto kreiert: Kulturhauptstadt 2010 der Weg als Ziel oder ist das Ziel im Weg ? Geht es also nur noch um das Ereignis oder stehen noch genügend Inhalte für das Projekt 2010? Wie ist der Stand der Dinge? Wie sieht die Zusammenarbeit der Städte im Ruhrgebiet aus? Welche Hoffnungen/Wünsche/Erwartungen/Ziele gibt es mit der Kulturhauptstadt 2010?? Welche Auswirkungen/Effekte sind auf die anderen Regionen/Städte in NRW zu erwarten? Besteht die Gefahr, dass Land/der Bund vorhandene Finanzmittel zu ungunsten anderer ggf. in die Kulturhauptstadt umlenken? Gibt es in den Jahren in NRW nur noch das Ruhrgebiet oder sonst nichts anderes?
Welche Partizipationsformen zur Beteiligung regionaler Künstler/Kulturschaffender/Akteure insbesondere bei den freien Kulturschaffenden werden eingerichtet und wie können sie konkret aussehen? Wie wird gewährleistet, dass auch die kleineren Städte der Region an der Kulturhauptstadt partizipieren? Wie ist der Einfluss der großen Geldgeber und insbesondere der Ruhrwirtschaft auf das Programm der Kulturhauptstadt einzuschätzen?
Nach welchen Verfahren und auf Grund welcher Kriterien werden die Kulturhauptstadtprojekte ausgewählt? Wird es ein Moderationsverfahren zur Generierung übergreifender Projekte/Veranstaltungen geben? Gibt es Ideen nach der Kulturhauptstadt 2010 ? Stichwort: Zusammenbruch er kommunalen Haushalte, weitere Kürzungen, etc. oder: gigantische Aufschwung, der Strukturwandel ist geschafft...? Sind wir dann alle Künstler und Künstlerinnen?

Wir wollen natürlich nicht nur Ruhrgebietsprobleme und perspektiven diskutieren, sondern das als Beispiel nehmen, wie produktiv oder auch negativ solche großen Ereignisse Strukturen verändern können. Können andere Landesteile, andere Städte und Regionen in NRW das auch als Chance begreifen, sich neu zu positionieren, sich an diesem Prozess beteiligen, selbst etwas für den Strukturwandel sorgen?

Zu 2) Neuaufnahmen und Neuvorstellungen
Immer wieder der Hinweis: Das Verfahren stand im Rundbrief 1/2002 und ist auch zu finden unter www.soziokultur-nrw.de und da unter Infos zur LAG NW. Ich bitte die Einrichtungen/Vereine/Zentren, die sich auf der LAG NW Tagung vorstellen wollen, sich zu melden, damit wir den Zeitablauf besser planen können. Bisher liegen Anträge vom domicil in Dortmund und vom Hasper Hammer aus Hagen vor.

Zu 3) Konzeptförderung Soziokultureller Zentren
Mehr zum Förderprogramm als auch die eingereichten Kurzkonzepte sind auf der Internetseite der Landesregierung (unter: http://www.kultur.nrw.de/de/soziokultur.html) veröffentlicht. Siehe auch Pressemitteilung in der letzten Rundmail. Weitere Informationen bei: Christine Holsträter, Staatskanzlei NRW, Kulturabteilung, Ref. IV B 1 - Regionale Kulturpolitik, Dienstgebäude Fürstenwall 25, 40219 Düsseldorf, Tel. 0211/ 837-1653, Fax 0211/ 837-1565, PC FAX 0211/6021-1053, Email: Christine.Holstraeter@stk.nrw.de, www.kultur.nrw.de
Wir berichten über den Stand der Dinge, insbesondere über den Start der Projekte, den Transfer und was wird aus den nicht zum Zuge gekommenen Anträge.

Zu 4) Projektmittel 2006 und Projektvorstellungen
Stand des diesjährigen Verfahrens, Ausblick für das Jahr 2007 und einige Projektvorstellungen per Video. Wer was präsentieren möchte, möge sich melden.

Zu 5) Sonstiges, anderes, diverses
- Gemeinnützigkeitsreform: Stand und Bewertung der aktuellen Debatte
- KSK. Voraussichtlicher Abgabesatz für nächstes Jahr
- Zuwendungsrecht: Diskussion geht in die nächste Runde
- Landeshaushalt: Voraussichtlich in der nächste Woche wird der Entwurf im Netz stehen
- Erfa-Gruppen: Neue Gruppen: Wer hat Interesse?
- GEZ: PC`s abschaffen
- Schwerpunkte der nächsten LAGNW - Tagungen

Soweit erst einmal und Gruß
Rainer Bode

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