Soziokulturelle Zentren sind in besonderer Weise geeignete Orte für Kulturelle Bildung mit unterschiedlichen Zielgruppen. Die offene Struktur der Häuser, die Verankerung vor Ort im lokalen Gemeinswesen sowie die Freiräume in der Kulturarbeit sind gute Ausgangslagen für ästhetische Erfahrungen und kulturell-künstlerische Entwicklungen. Die niedrigschwelligen und nicht-kommerziellen Angebote der Zentren regen zur kreativen Eigentätigkeit an und vermitteln zwischen professionellen Kunstproduktionen und selbstorganisiertem künstlerisch-kulturellem Schaffen.

Das Förderprogramm soll Angebote unterstützen, in denen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Mittelpunkt stehen und sich aktiv mit den eigenen „Lebens(t)räumen“ auseinandersetzen können. Gefragt sind vielfältige Konzepte, die sich an unterschiedlichsten Bedürfnissen und Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus vorrangig bildungsbenachteiligten Lebenslagen richten. Die Zielsetzung ihrer Arbeit ist es, die Entwicklung von Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu selbstbestimmten Persönlichkeiten zu fördern, die in der Lage sind, ihre Interessen engagiert, kritisch und angstfrei zu vertreten.

In den Jahren 2020 bis 2023 können Konzepte für Projektvorhaben eingereicht werden, die die kulturell-künstlerische Zielsetzung sowie die Wirkungs- und Kooperationsabsichten ausführlich beschreiben.

Die Ausschreibung für das Förderprogramm „Kulturelle Bildung in der soziokulturellen Praxis“ erfolgt zweijährig für die Jahre 2021/2022.

Soziokultur NRW fördert mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen.


Förderkriterien

Für das Förderprogramm „Kulturelle Bildung in der Soziokulturellen Praxis“ gelten folgende Förderkriterien ergänzend zu den allgemeinen Förderkriterien von Soziokultur NRW.

Zielgruppen/Teilnehmer*innen

Welche Ziele werde für das geplante Projekt formuliert insbesondere bezogen auf die Teilnehmer*innen? Wie wird die Zielgruppe Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen bzw. erreicht? Mit welchen Mitteln soll dies realisiert werden? Wie werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus unterschiedlichen sozialen Lagen und Bildungskontexten im Rahmen des geplanten Projektes miteinander in Kontakt gebracht?

Partizipation

Inwieweit richtet sich das Projekt an den Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus? Inwieweit wird die Zielgruppe mit in die Projektgestaltung einbezogen?


Beratung

Das Team von Soziokultur NRW steht bei der Antragstellung (oder sonstigen Fragen) gerne beratend zur Seite. Bei Fragen zum Förderprogramm einfach die jeweiligen Ansprechpartner*innen kontaktieren.
Auch umfangreichere individuelle Beratungen zur Antragstellung sind selbstverständlich möglich – dazu bitte möglichst frühzeitig einen Beratungstermin vereinbaren (vorzugsweise nicht erst drei Tage vor einer Antragsfrist).


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