Batterien aufladen, Mut finden und Kontakte knüpfen – die 18. OWL Kulturkonferenz lud am vergangenen Donnerstag zum empowernden Innehalten, Netzwerken und gemeinsamen Pläneschmieden in das Weserrenaissance-Museum und auf das Schloss Brake ein.

Mit von der Partie: Heike Herold. Gemeinsam mit Birgit Neyer (Erste Landrätin und Kämmerin des Landschaftsverbands Westfalen Lippe) gestaltete sie den Talk „Wie empowern Kultur und Bürokratie gemeinsam die demokratische Gesellschaft?“. „Da war richtig etwas los im Schneetreiben Ostwestfalen-Lippes“, sagt Heike Herold. „Auf der Konferenz sind viele neue Kontakte entstanden, man bestärkte sich gegenseitig, entwickelte gemeinsame Pläne. Die Welt ist an diesem Tag etwas besser geworden. Ich hoffe, Birgit Neyer und ich konnten mit unseren Erfahrungen aus unterschiedlichen beruflichen Zusammenhängen dazu beitragen.“

Synergien statt Konkurrenz

Die 150 Teilnehmenden der Konferenz kamen über viele professionell moderierte Formate schnell ins inhaltliche Gestalten: Wie bestärken wir einander in Zeiten multipler Krisen und Kürzungen? Wie schaffen wir mutig Synergien und Bündnisse, statt Konkurrenz und Spaltung zu befeuern? Unter Leitfragen wie diesen standen mehrere partizipative Laboratorien, in denen auch das Programm für die 19. OWL Kulturkonferenz entwickelt wurde.

Kollektiv gestalten

Kreativ zusammengearbeitet wurde auf Schloss Brake auch ganz praktisch: Die Teilnehmenden entwickelten über den Tag hinweg gemeinsam ein kollektives Kunstwerk, den „Power Tower“. Das Treppenhaus des Landesverbands Lippe verwandelte sich mit Hilfe der Szenografin Susanne Quehenberger und den Ideen und Gedanken der Konferenzbesucher*innen in eine partizipative Skulptur.

Die OWL Kulturkonferenz ist die älteste Kulturkonferenz in Nordrhein-Westfalen. Seit 18 Jahren vernetzt sie Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Kunst und Kultur miteinander und setzt dabei konsequent auf Beteiligung. In diesem Jahr finden erstmalig zwei Ausgaben der Konferenz statt.