Nika, die Siegesgöttin, und Themis, die Göttin der Gerechtigkeit und der Philosophie. Zwei Figuren aus der griechischen Mythologie, die sich in der Geschichte der Stückes auf eine Reise begeben. Themis fungiert als Nikas Mentorin, die sie lehrt, dass innere Siege wichtiger sind als äußere. Nikas Jagd nach ihrem gesunden und stabilen Ich folgt den Stationen der Heldinnenreise einerseits, wie auch den Geschichten der 12 Horen, der Schutzgöttinnen der Tageszeiten andererseits. Am Ende weiß Nika, dass innere Unabhängigkeit und ein gesundes Selbstvertrauen sie zur Erkenntnis führen.

Das Stück haben Frauen aus Düsseldorf ab 16 Jahren unter Anleitung von und zusammen mit Künstlerinnen von Kabawil entwickelt. In Tanz-, Schreib- und Musikworkshops ist so ihre eigene Heldinnenreise entstanden. Jede der Frauen hat die Rolle einer Hore entwickelt. Vom Kostüm, über Geräusche und Stimmen bis hin zu ihren Bewegungen. Es ging um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Wert, der eigenen Identität, um Ziele, Herausforderungen und den Umgang mit eben diesen.

Geprobt wurde unter Corona-Bedingungen in kleinen Gruppen im Studio oder einzeln per Video. Was zunächst als Tanz- und Theaterproduktion auf die Bühne gebracht und vor Publikum gespielt werden sollte, wurde zu einem Dokumentarfilm, der nun auf dem Youtube-Kanal vom Kabawil zu sehen ist:

Dieses Projekt wurde gefördert von Soziokultur NRW im Förderbereich „Allgemeine Projektförderung“ Schwerpunkt Transkultur 2020.


Foto Frontseite und Beitragsbild: Petra Kron
Kostümfiguren: etwickelt von den Teilnehmerinnen zusammen mit Kostümbildnerin Isabel Ziegler