soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

8.4.2014 im Depot in Dortmund

9.4.2014 > LAG NW Tagung:

Einladung zur LAG NW Tagung am 8. April 2014 im Depot e.V. in Dortmund

Ort und Zeit: Die nächste Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) wird am 8. April 2014 von 10.03 bis 16.30 Uhr im Depot e.V. & Theater im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund stattfinden.

Wegbeschreibung: Siehe letzte Seite des Rundbriefes oder http://www.depotdortmund.de/anfahrt.html

Anmeldungen: Nicht nur um die genaue Anzahl der Personen zu wissen, sondern weil wir nun mal alles wissen wollen. Bitte ab sofort, spätestens bis zum 4. April 2014, 17.15 Uhr hier nach Münster schicken. Wie immer ist es zielführend, dass ihr euch anmeldet.

Tagesordnungspunkte (Tops)
1) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
2) Musik in den Zentren und die Musikförderung
3) Tagung der LAG NW im Herbst/Winter
4) Zukunftsakademie NRW - ZAK NRW mit Geschäftsführer Timo Köster
5) Organisation der LAG NW, Stand der Dinge
6) Sonstiges, was ihr wie immer mal diskutieren wolltet, aber noch nie klappte z.B. Nachlese Poser Fortbildung, Wie weiter mit dem Newcomer Treffen, GEMA, KSK u.a.

Zu 1) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
Bitte melden bei Bedarf und Interesse. Wie bekannt und immer mal wieder praktiziert. Melden sollten sich die, die Ihre Einrichtung vorstellen wollen. Das Aufnahmeverfahren ist hier beschrieben: http://www.soziokultur-nrw.de/__seiten/1034091457.htm?id=1034091457

Zu 2) Musik in den Zentren und Musikförderung.
Vor einigen Wochen haben wir in der LAG NW eine Umfrage gemacht über die Gagen in den Zentren. Gibt es überall Mindestgagen oder wird jetzt mehr ein Prozentdeal gemacht? Geht das überhaupt noch mit Mindestgagen? Und sollten Förderprogramme sich der unterschiedlichen Praxis anschließen oder doch strengere Akzente und Vorgaben machen? Oder sollen wir doch überall Mindestgagen durchsetzen, aber mit welcher Höhe und für wen? Und wenn die Gagen dann zwar hoch genug sein können, kann das für viele andere KünstlerInnen heißen, nicht mehr engagiert zu werden. Wie der legendäre Betriebsrat: Tarifverträge wurden durchgesetzt, Entlassungen verhindert; nur der Betrieb ist pleite. Das ist ein Dilemma und Lösungen nicht in Sicht. Aber darüber müssen wir uns austauschen. Wir diskutieren mit Christian Esch, Direktor vom Kultursekretariat Wuppertal mit einer Aus- und Bewertung der Umfrage zu den Gagen in den Zentren.
Als weitere Gäste kommen KollegInnen von Create Music – Kompetenznetzwerk Populäre Musik Westfalen-Lippe: " Eine professionelle Mischung aus Coachings, Wettbewerben, Festivals, Konferenzen und gezielter Förderung schafft insbesondere abseits der Ballungszentren neue Impulse für die Region, damit am Ende eins entstehen kann: ein lebendiges Netzwerk. Das Projekt basiert auf dem Vorgänger „Create Music OWL“ und soll bis Anfang 2016 auf vielfältige Weise das Potenzial junger Menschen identifizieren und in seiner Entwicklung unterstützen. Gefördert wird create music vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, der LWL-Kulturstiftung und dem Kultursekretariat NRW Gütersloh. Es wird von der Landesmusikakademie NRW getragen und arbeitet mit zwei festen Mitarbeitern: Yao Houphouet (Projektleitung) und Anna-Kathrin Bergmann (Projektkoordination). Außerdem unterstützen zwei Freiwillige im Sozialen Jahr/Kultur und zahlreiche freie und ehrenamtliche Mitwirkende die vielfältige Arbeit. Regionale Stützpunkte in Bielefeld, Unna, Siegen, Schmallenberg und Münster unterstreichen den dezentralen Ansatz des Projekts.
www.create-music.info · www.facebook.com/Netzwerk.CREATE.MUSIC"Themen:
Und was sagen die Rheinländer dazu?

Zu 3) Tagung der LAG NW im Herbst
Dazu gibt es eine Tischvorlage bzw. vorher noch eine Mail.

Zu 4) Zukunftsakademie NRW - ZAK NRW mit Geschäftsführer Timo Köster
Ab ca. 13.30 Uhr geht es thematisch um die Zukunftsakademie, siehe http://www.zaknrw.de/ und Timo Köster, der neue Geschäftsführer hat zugesagt.
Die Zukunftsakademie NRW (ZAK) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen, der Mercatorstiftung, der Stadt Bochum und des Schauspielhauses Bochum. Sie versteht sich als ein Ort, an dem die Themen Interkultur, Kulturelle Bildung und Stadtgesellschaft aus der Perspektive verschiedener (künstlerischer) Disziplinen heraus beleuchtet und weiter entwickelt werden. Die ZAK soll in ihrem Netzwerk Menschen und Einrichtungen verbinden, die sich in NRW, aber auch weit darüber hinaus, mit Zukunftsfragen beschäftigen, die sich aus der Diversifizierung der modernen Stadtgesellschaft ergeben. Dabei wird es zum Bespiel um die Frage gehen, wie sich Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur auf die klassischen Kultureinrichtungen auswirken, welche Folgen dies für die Programmgestaltung, die Ansprache neuer Publikumsschichten und die kulturelle Bildung haben sollte.
Geschäftsführung und Vereinsmitglieder der Zukunftsakademie NRW
Timo Köster ist seit Oktober 2013 Geschäftsführer der ZAK mit Sitz in Bochum. Der 35-jährige Kulturwissenschaftler erarbeitet mit seinem Team Projekte im Bereich der Interkultur und der kulturellen Bildung, die auf die Entwicklung der künftigen Stadtgesellschaft zielen. Auf die Aufgaben in der ZAK ist Timo Köster durch seine Tätigkeit bei der Stadt Augsburg bestens vorbereitet - er leitete dort das Projektbüro für Frieden und Interkultur und verantwortete das Augsburger Friedensfest. Zu den Vereinsmitgliedern der ZAK gehören neben den Vertretern der genannten Träger die Journalistin Asli Sevindim, Frauke Burgdorff (Geschäftsführerin der Montag Stiftungen), die Künstlerin Danica Dakic sowie Dietmar Osses (Industriemuseum Zeche Hannover). Das Haus der Zukunftsakademie wird derzeit im Victoria-Quartier in Bochum umgebaut.

Thematisch wird es bei unserer Tagung um die Ziele und Aufgaben der Zukunftsakademie gehen als auch möglichen Kooperationsmöglichkeiten. Schaut euch bitte dazu noch den Vortrag von Wolfgang Welsch Transkulturalität und Zukunft von Stadtgesellschaft an. Steht auf der Homepage der Zukunftsakademie. Daraus ergeben sich sicherlich auch Fragestellungen für unsere Arbeit und Praxis?
Zu 5) Organisation der LAG NW, Stand der Dinge
Was gibt es neues beim Umbau der LAG NW? Was folgt aus der letzten und vorletzten LAG NW Tagung zu diesem Thema? Die Verjüngung findet nur schleppend statt. Und unsere Nachwahl vom Arbeitsausschuss ist auch noch offen u.a.. Viele MitarbeiterInnen haben genug zu tun mit ihren Zentren. Da wird es kompliziert, auf Landesebene, geschweige denn Bundesebene sich zu engagieren. Das müssen wir klären und einen klaren Fahrplan verabreden.

Zu 6) Sonstiges, was ihr schon immer mal diskutieren wolltet, aber beim letzten Mal nicht klappte z.B. der „Kongress tanzt“, Weiterbildung, Newcomer Treffen, GEMA, KSK u.a., Neues aus der Landespolitik, Förderprogramme, Finanzen der LAG NW u.a.

Gruß
Rainer Bode

> LAG TAGUNGEN > ARCHIV

zentren

weitere