soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

25. Januar 2013 von 10.30 bis 15 Uhr im Zakk in Düsseldorf

14.1.2013 > Info-Veranstaltung zur Künstlersozialkasse:

Infoveranstaltung zur Künstlersozialversicherung und zur Künstlersozialabgabe

"25. Januar 2013: Was Sie schon immer mal über die Künstlersozialkasse/die Künstlersozialversicherung wissen wollten!

Stand, Problemlagen, Perspektiven und Forderungen an die Sozialversicherung für selbstständige KünstlerInnen und PublizistInnen. Mit Uwe Fritz, Leiter der Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven.

Freitag, den 25. Januar 2013 von 10.30 Uhr bis 15 Uhr im Kulturzentrum Zakk in 40233 Düsseldorf, Fichtenstr. 40.

Die soziale Absicherung und Lage der KünstlerInnen ist immer wieder ein Thema. Und da spielt die Künstlersozialversicherung eine wichtige Rolle und ist unentbehrlich für viele selbstständige KünstlerInnen und PublizistInnen. Sie ersetzt zwar nicht ausfallende oder reduzierte Kulturförderung oder Gagen, aber beinhaltet die soziale Absicherung für die Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung für viele. Trotzdem gibt es immer wieder Versuche, die Künstlersozialkasse aufzulösen oder andere Hindernisse einzubauen, insbesondere von einigen Verwertern aus der Industrie und dem Handel. Zum anderen gibt es immer wieder Unverständnis, eher Unkenntnis, von Seiten der KünstlerInnen über die Arbeit der Künstlersozialkasse. Die Differenzen und Widersprüche kann man nur abbauen über möglichst ausreichende Aufklärung und Kommunikation. Das wollen wir mit dieser Veranstaltung weiter vorantreiben.

„Wie komme ich in die KSK? Welche Kriterien muss ich erfüllen?“ Wie sieht die soziale Absicherung für selbständige Künstler und Publizisten aus? Ziel ist es immer wieder, die für viele recht unbekannte bzw. scheinbar unklare Materie des Künstlersozialversicherungsgesetzes bekannter und verständlicher zu machen, sei es die Finanzierung und Organisation, Versicherungsvoraussetzungen u.a..
Wesentliche Streitfragen sind immer wieder: Gibt es die klare Abgrenzung zwischen abhängiger und selbstständiger Beschäftigung? Warum gibt es die Mindestgrenze beim Künstlereinkommen für die Versicherungspflicht? Muss der Künstlerbegriff neu formuliert, der Künstlerkatalog erweitert werden?

Auf der anderen Seite: Wer muss Künstlersozialabgabe zahlen? Wann entsteht die Abgabepflicht für Verwerter? Was ist ein Verwerter von künstlerischen und publizistischen Leistungen? Diese Abgabe, auch Verwerterabgabe genannt, betrifft nahezu jeden, der eine künstlerische Leistung "verwertet". Was das bedeutet und wer diese oft vernachlässigte Abgabe zahlen muss, wird anhand von praktischen Beispielen veranschaulicht.

Es ist keine Einführung in die Künstlersozialversicherung (ein paar Grundsätze werden vorausgesetzt), sondern wir konzentrieren uns in der Veranstaltung auf die Konfliktfelder, Problemfelder und streitbaren Punkte.

Eingeladen und kommen wird Uwe Fritz, Leiter der Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven. Er wird Fragen beantworten als auch mit den TeilnehmerInnen rundum die Künstlersozialversicherung und die Künstlersozialkasse diskutieren. Und hier können auch die Wünsche und Verbesserungsvorschläge für die Arbeit der Künstlersozialkasse dargestellt werden.
Und um die Kommunikation als auch die Möglichkeiten des Landes, bei diesem Bundesgesetz einzuwirken, haben wir Landtagsvizepräsident Oliver Keymis eingeladen.
Angesprochen sind sowohl die Verwerter, die Abgabepflichtigen als auch die KünstlerInnen, ob schon Mitglied in der KSK oder nicht mehr oder noch nicht.

Veranstalter: Kulturrat NRW, Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen, NRW Landesbüro Freie Kultur
Anmeldung (wegen Anzahl der Sitzplätze) ist erforderlich und möglichst umgehend an: lagnw@soziokultur.de
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Wegbeschreibung zum Zakk Düsseldorf: http://www.zakk.de/anfahrt/anfahrtsskizze

> KULTURPOLITIK NRW > LAG TAGUNGEN

zentren

weitere