soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

3.7.2012 in der Wittener Werkstatt

2.7.2012 > LAG NW Tagung:

LAG NW Tagung am 3. Juli 2012 in Witten

Die nächste Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) wird am Dienstag, den 3. Juli 2012 von 10.13 Uhr bis ca. 16.30 Uhr stattfinden und zwar in Witten.
Ort: WERK°STADT , Mannesmannstraße 6, D-58455 Witten, Fon 02302 94894-0, Fax 02302 94894-18 http://www.werk-stadt.com/
Wegbeschreibung: Siehe letzte Seite des Rundbriefes oder hier http://www.werk-stadt.com/kontakt/anfahrt.html
Anmeldungen, nicht nur um die genaue Anzahl der Personen zu wissen, sondern damit wir das rechtzeitig Mister Zuckerberg mitteilen können, bitte ab sofort. Auch dieses Mal ist es zielführend, dass ihr euch anmeldet.

Tagesordnungspunkte (Tops)
1) Was gibt es neues aus der Landeskulturpolitik?
2) Konzeptförderung Soziokultur, Stand der Dinge und was folgt daraus?
3) Nachbetrachtung Diskussion Kulturinfarkt am 10.5.2012 im Zakk in Düsseldorf
4) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
5) Finanzen der LAG NW
6) Organisation der LAG NW, Vereinsstrukturen und was nun?
7) Sonstiges wie z.B. Freiwilligendienste, Leitbild und noch viel mehr oder was ihr schon immer mal diskutieren wolltet.

Zu 1) Was gibt es neues aus der Landeskulturpolitik?
Wir werden uns mit dem Koalitionsvertrag auseinandersetzen. Was hat sich verändert, was ist neu und was fehlt? Wie soll das umgesetzt werden? Mischen wir uns ein oder lassen alles laufen? Wie sehen wir das Kulturgesetz? Wie läuft das in den Regionen? Was machen unsere Projektmittel und sonstige, in Aussicht gestellte Förderungen?

Zu 2) Konzeptförderung Soziokultur, Stand der Dinge und was folgt daraus?
Wir haben Norbert Sievers von der Kulturpolitischen Gesellschaft, die die wissenschaftliche und organisatorische Begleitung vom Förderprogramm durchführen, eingeladen, um mit ihm über unsere Konzeptförderung zu diskutieren und insbesondere darüber, ob und wie dieses Förderprogramm dazu beiträgt, die Weiterentwicklung unserer Zentren auf den Weg zu bringen. Sind das Innovationen für unsere Arbeit? Und wie sind Projekte davon übertragbar auf andere Zentren? Wie sehen die eingereichten Konzepte und Ideen aus? Was haben die bisher geförderten Zentren an Qualitätssteigerung erreicht und wie können sie das halten? Wo gab es Misserfolge oder negative Entwicklungen? Wo klaffen Anspruch, damit im Antrag formulierte Ziele, und Wirklichkeit auseinander? Letztlich: Wo stehen wir mit der Soziokultur und wo wollen wir hin, falls wir das wollen? Oder wollen wir da bleiben, wo wir stehen?

Zu 3) Nachbetrachtung Diskussion Kulturinfarkt am 10.5.2012 im Zakk in Düsseldorf
Diese ist sicherlich notwendig. Auch darauf, ob und wenn ja, wo und wie diese fortgesetzt werden soll.
„Irgendwann hat sich in dieses Streitgespräch auch Nathan der Weise eingeschlichen. Und weil sich insbesondere Kulturpolitiker aus nachvollziehbaren Gründen gerne mit den Attributen von Verstand und Toleranz zieren, wurde die große Theaterfigur Lessings an diesem Abend oft erwähnt und letztlich zum roten Band, das alle Diskutanten im Zakk miteinander verknüpfte. Dabei ging es vorrangig nicht um Edles, es ging ums Geld, um die Förderung von Kultur mit öffentlichen Mitteln, die mal zu wenig, mal zu viel oder an falschen Stellen fließt. Darüber stritten dann die kulturpolitischen Sprecher des Landes und mit Apostolos Tsalastras aus Oberhausen auch ein Kulturdezernent mit dem einzigen "Bösewicht" des Abends: Dieter Haselbach, einer der Autoren der in der Kulturszene arg umstrittenen Streitschrift "Kulturinfarkt". Denn darin geht es unter anderem um eine vehemente Kritik an den viel zu vielen Kulturinstitutionen sowie an der Förderung von Theatern und Künstlern, die schlichtweg am Publikum vorbeiproduzierten. In diesem Finanzierungssystem ist nach Haselbach nur einer gefährdet, nämlich die wahre Kultur.* Was hernach folgte, war der akribische Nachweis der Fehlerhaftigkeit dieser Untersuchung, die manchmal genau jene Angst vor Veränderung des Status quo spiegelte, die Haselbach anprangert. Einig war man sich indes darin, dass nicht alles gleich gut sein muss, nur weil Kunst draufsteht. Und so forderte Kulturforumsvorsitzender Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU) zu einer beherzten Qualitätsdebatte auf: nämlich zu sagen, "was grottenschlecht und unter aller Sau" ist. "Damit kommt man dem Guten schon sehr nahe."“ Quelle: RP – Rheinische Post

Zu 4) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
Wie bekannt. Bitte melden bei Bedarf und Interesse. Wie bekannt und immer mal wieder praktiziert. Melden sollten sich die, die Ihre Einrichtung vorstellen wollen. Das Aufnahmeverfahren ist hier beschrieben: http://www.soziokultur-nrw.de/__seiten/1034091457.htm?id=1034091457

Zu 5) Finanzen der LAG NW
Es gibt wieder eine Tischvorlage.

Zu 6) Organisation der LAG NW, Vereinsstrukturen und was nun?
Steht mal wieder an. Wie sehen unsere Strukturen aus? Was haben wir alles: Einen dreiköpfigen Vorstand, beim Amtsgericht eingetragen; einen siebenköpfigen Arbeitsausschuss (Vorstand ist dabei), die Geschäftsführung mit Rainer Bode und Gerd ter Veen; einen elfköpfigen Beirat zur Vergabe der Projektmittel; ab und zu Arbeitsgruppen zu bestimmten Themen und dann eben die LAG NW Tagung, faktisch die offenen Mitgliederversammlungen und zwar 2 bis 3 im Jahr. Und was machen die alle und ist das noch zeitgemäß? Weiteres dazu mündlich.

Zu 7) Sonstiges wie z.B. Freiwilligendienste, GEMA, Leitbild, Tag der Soziokultur und noch viel mehr oder was ihr schon immer mal diskutieren wolltet.

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