soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Diskussion um den "Kulturinfarkt" und die Landtagswahl

2.5.2012 > 10.5., 19 Uhr im Zakk in Düsseldorf:

Die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren (LAG NW) und das ZAKK in Düsseldorf laden ein zur Diskussion

"Kulturinfarkt" und die Landtagswahlen: Wer steht vorm Infarkt oder sind alle doch kerngesund?
Donnerstag, 10.5.2012, 19 Uhr im ZAKK in Düsseldorf, Fichtenstr. 40

TeilnehmerInnen: Dieter Haselbach, einer der Autoren vom "Kulturinfarkt"; Oliver Keymis, Bündnis 90/Die Grünen; Andreas Bialas, SPD; Angela Freimuth, FDP; Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff; Vorsitzender des Kulturforums der CDU NRW; Markus Renner, Die Linke; Apostolos Tsalastras, Dezernent für Finanzen, Gesundheit und Kultur Oberhausen. Peter Grabowski, freier Mitarbeiter beim WDR, wird die Veranstaltung moderieren. Die Piraten wurden angefragt.

Hintergrund:
Gerd Dallmann, LAGS Soziokultur Niedersachsen: „Was bleibt: nicht immer haben die, die am Lautesten rufen, auch die besten Ideen, aber wenn es ihnen gelingt, andere zum Mitdenken und –reden zu provozieren, soll es mir Recht sein.“
Mehr unter: http://inhalt.soziokultur-nrw.de/_seiten/kulturinfarkt.htm

Angefangen hat es mit dem Spiegel-Artikel "Die Hälfte" von Dieter Haselbach (Leiter des Zentrums für Kulturforschung), Armin Klein (Professor für Kulturmanagement in Ludwigsburg und Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft), Pius Knüsel (Direktor der Kulturstiftung Pro Helvetia) und Stephan Opitz (Leiter des Referats für Kulturelle Grundsatzfragen im Bildungsministerium von Schleswig-Holstein), der eine lebhafte Debatte hervorrief. Für die einen eine große Provokation und das Geschäft der Sparfraktion, der Haushälter spielend, für andere ein interessanter, auch mit Fehlern behafteter, Diskussionsansatz. Für wieder andere nicht diskutierbar und sollte möglichst unter die Decke gekehrt, für andere endlich mal eine deutlicher Aufschrei, die kulturpolitische Debatte mal anders zu führen. Wir als LAG NW haben da ähnliche Erfahrungen. Vor zwei Jahren mit dem Aufruf "Wir machen den Scheiß nicht mehr mit" und im letzten Jahr mit der "Neidkampagne" haben wir versucht, andere Wege in der Diskussion um die Kulturpolitik zu gehen. Mit dem Buch "Kulturinfarkt" ist das ein anderer Versuch und im Angesicht der Landtagswahlen und der wenigen konträren Diskussionen wollen es doch mal wagen. Da wir natürlich nicht das ganze Buch diskutieren können, konzentrieren wir uns auf die Landesthemen und das unter folgender Themenstellung:

Programm für das Engagement des Landes in der Kultur
Die Überlegung dabei: Kulturelle Infrastrukturen sind kommunal. Die Kommunen in NRW sind mit der Finanzierung ihrer Infrastrukturen vielerorts überfordert. Wird die neue Landesregierung mit einer Situation umgehen, dass viele Kommunen ihre kulturellen Institutionen nicht halten oder adäquat ausstatten können?
und insbesondere der Punkt: Generationsgerechtigkeit und Inklusion in der Kulturförderung.
Die These dahinter: Es sind nur die Bedürfnisse weniger Generationen und weniger Schichten in der Gesellschaft in der geförderten Kultur umfassend befriedigt. Andere Formen und Gruppen kommen nicht oder nur marginal vor. Gibt es Pläne, dieses zu ändern?

Achtung: Da an dem Abend im Zakk natürlich auch Kultur geboten wird, siehe http://www.zakk.de/programm?detail=557
müssen wir das räumlich gut organisieren und bitten daher um Anmeldung, um den richtigen Raum und die dazu gehörigen Sitzplätze bereitzustellen. Formlos per mail an lagnw@soziokultur.de

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