soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

6.7.2011 im Hundertmeister in Duisburg

20.6.2011 > LAG NW Tagung- Achtung Änderung:

Nächste LAG NW Tagung: Mittwoch, den 6.7.2011 von 9.55 Uhr bis ca. 16.30 Uhr Zakk in Düsseldorf.
Die nächste Tagung der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Nordrhein-Westfalen (LAG NW) wird am Mittwoch, den 6. Juli 2011 von 9:55 Uhr bis ca. 16.30 Uhr stattfinden und zwar in Düsseldorf. Da unsere Gäste nur am frühen Morgen können (10 bis 12 Uhr), bitte ich um pünktliches Erscheinen.

Ort: zakk Zentrum für Aktion, Kultur und Kommunikation, Fichtenstr. 40, 40233 Düsseldorf, 0211-9730010

Wegbeschreibung: Siehe letzte Seite des Rundbriefes oder hier http://www.zakk.de/
und hier ist die Anfahrt zu finden: http://www.zakk.de/anfahrt

Anmeldungen, nicht nur um die genaue Anzahl der Personen zu wissen, sondern damit wir rechtzeitig die Liste der TeilnehmerInnen an Google, Verfassungsschutz und Facebook schicken können, bitte ab sofort, spätestens bis zum 6.7.2011, 9.50 Uhr hier nach Münster schicken. Auch dieses Mal ist es zielführend, dass ihr euch anmeldet. Der Rundbrief ist im Druck und wird Ende der Woche ausgeliefert.

Tagesordnungspunkte (Tops)
1) Die Landeskulturpolitik, hier von CDU und FDP, und die Soziokulturellen Zentren
2) Welche Schlussfolgerungen ziehen wir aus den Gesprächen mit den Parteien, der Ministerin und dem Staatssekretär? Eine Zusammenfassung mit Ausblick.
3) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
4) Projektmittel 2011
5) Bericht vom KupoGe-Kongress netz.macht.kultur
6) Sonstiges wie z.B. Freiwilligendienste, Vereinsstrukturen, Weiterbildung, Kinder- und Jugendkultur und noch viel mehr.

Zu 1) Die Landeskulturpolitik, hier von CDU und FDP, und die Soziokulturellen Zentren

Als Gäste haben wir eingeladen und Sie haben auch zugesagt: Monika Brunert-Jetter, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Angela Freimuth, kulturpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. Frau Freimuth ist auch im Haushalts- und Finanzausschuss.

Wir hatten auf der letzten LAG NW Tagung im Landtag in Düsseldorf Vertreter von SPD und Grüne als Gäste. Jetzt setzen wir die Reihe der Gespräche fort mit Vertreterinnen der Landtagsfraktionen von CDU und FDP. Grundlage der Diskussion wird sicherlich deren Bewertung der Schwarz-Gelben Regierung bis 2010, deren Einschätzung der derzeitigen Landeskulturpolitik und was sie über die Soziokultur denken und dann auch dafür tun können und wollen. Oder wo Widersprüche, Differenzen, Erwartungen zur Soziokultur und insbesondere zu den Soziokulturellen Zentren bestehen.

Und wir stellen natürlich auch die gleichen Fragen: „Aus der Stellungnahme des Kulturrates NRW zur Anhörung im Finanzausschuss des Landtages am 23.3.2011: „Durch die Verabschiedung des Haushaltes 2011 voraussichtlich erst Mitte Mai oder Juni haben etliche Kulturträger und Projekte das Problem, bis dahin kein Förderbescheid und damit auch kein Geld zu bekommen. Wir appellieren an die Landesregierung und hier insbesondere an das Finanzministerium, dafür Sorge dafür tragen, dass die Gelder verausgabt werden, soweit es die vorläufige Haushaltsführung erlaubt und ermöglicht. Das gilt sicherlich nicht nur für den Kulturbereich, sonder für viele andere Politikbereiche.“
Oder wird die Sparrate dadurch erfüllt, dass etliche Einrichtungen und Träger im Laufe des Jahres ihre Arbeit einstellen müssen und dann kein Geld mehr benötigen?
Was werden die Schwerpunkte der Landeskulturpolitik in dieser Legislaturperiode sein?
Und ein paar konkrete Themen und Fragen von uns: Wie wird die Konzeptförderung der Soziokulturellen Zentren eingeschätzt? Sind Ergebnisse und Zwischenberichte bekannt oder ist es zu sehr eine Angelegenheit des operativen Geschäfts des Kultusministeriums? Die Ausbildung, Praktika, Volontariat, FSJ u.a. in den Soziokulturellen Zentren haben in den letzten Jahren einen größeren Stellenwert bekommen und wie sehen da Unterstützungsmöglichkeiten des Landes aus? Interkultur, Migration und wie sieht der interkulturelle Dialog aus und was haben die Zentren damit zu tun? Das beinhaltet auch das neue Projekt der Zukunftsakademie in Bochum. Und grundsätzlich sollten wir über die Rolle der freien Szene (ohne zu versuchen, diesen Begriff zu definieren) und der Soziokultur im Land NRW reden und wie kann (mehr) "Augenhöhe" erreicht werden.“ (aus der Einladung zur letzten LAG NW Tagung)
Und wir müssen natürlich auch unsere Erwartungen, Wünsche und Kritik formulieren.
Und was dazu kommt: Wie könnte eine Hilfestellung von Ihnen bei kommunalen Auseinandersetzungen und insbesondere dort, wo CDU und/oder FDP in der Verantwortung stehen, aussehen. Das gilt z.T. für Duisburg und diversen anderen Kommunen. Da könnten uns die LandespolitkerInnen u.a. in der einen oder anderen Konfliktsituation unterstützen bzw. auch vermitteln.

Zu 2) Welche Schlussfolgerungen ziehen wir aus den Gesprächen mit den Parteien, der Ministerin und dem Staatssekretär? Eine Zusammenfassung mit Ausblick.
Mehr dazu mündlich. Grundlage ist auch die Debatte, die wir auf der letzten LAG NW Tagung führten über eine Kampagne der LAG NW.

Zu 3) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
Wie bekannt. Bitte melden bei Bedarf und Interesse.

Zu 4) Projektmittel 2011 und 2012
Hier berichten wir über den Stand der Dinge für 2011 und das weitere Verfahren und Ausblick 2012 vor. Dazu stellen wir das Ergebnis der ersten und zweiten Vergaberunde zur Diskussion.

Zu 5) Bericht vom Kupoge Kongress netz.macht.kultur
Mehr hier:
http://www.netz-macht-kultur.de/93.html
und hier
http://kupoge.de/
und hier
http://kupoge.wordpress.com/
Welche Schlussfolgerungen ziehen wir da für uns? Wir, die Soziokulturellen Zentren, waren mal führend und schnell in der digitalen Welt? Das war im letzten Jahrhundert. Ist das noch so oder hinken wir jetzt etwas hinterher. Soziokultur 2.0 ist noch nicht sichtbar? Oder wo doch?

6) Sonstiges wie z.B.
- die neuen Freiwilligendienste, Zivildienst (Verabschiedung des letzten Zivis schon erfolgt?), FSJ Anträge laufen und was nun?
- Wie ist der Stand unseres Vereinslebens, Vereinsstrukturen, Verjüngung aller Gremien, Rechenschaft, Neuwahlen und noch viel mehr.
- Auswertung der Fragebögen zur Kinder- und Jugendarbeit, zur Kinder- und Jugendkultur sowie zur Weiterbildung (einige ausgefüllte Fragebögen fehlen noch)
- Und wie immer: Was euch so einfällt oder was ihr schon immer mal besprechen wolltet.

Gruß
Rainer Bode

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