soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

18.3.2010 in Moers im Bollwerk

15.3.2010 > LAG NW Tagung:

Einladung zur nächsten LAG NW Tagung am 18.3.2010 in Moers
Datum: Donnerstag, den 18. März 2010 von 10.55 bis ca. 17.00 Uhr. Das Thema Finanzkrise beginnt um ca. 13.30 Uhr.
Ort: Bollwerk, VFJK e.V., Bollwerk 107, Homberger Str. 107, 47441 Moers, Tel: 02841-169257-7, Fax: 02841-169 257-9
E-Mail: wenke.seidel@bollwerk107.de, http://www.bollwerk107.de, http://www.comedyarts.de

Anmeldung: Wie immer notwendig, sinnvoll, wünschenswert, nicht nur wegen der Anzahl der Schweine-Schnitzel und Tofu-Steaks: bitte bis zum 16.3.2010, 11.11 Uhr hier nach Münster. Geht aber auch jetzt schon. Der Rundbrief ist raus.
Wegbeschreibung: Siehe letzte Seite des Rundbriefes oder hier http://www.bollwerk107.de/index.php/site/anfahrt

Tops:
1) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
2) Vorstellung von Cornelia Lüddemann, neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren
3) Projektmittel und sonstige Förderungen vom Land
4) Sonstiges ganz wichtiges
5) Finanzkrise und wie weiter damit
6) Sonstiges, etwas weniger wichtig.

Zu 1) Neuvorstellungen und Neuaufnahmen
Machen wir wie gehabt. Falls es Einrichtungen gibt, die sich vorstellen wollen und sich hier vorher melden, nehmen wir das Thema auf.

Zu 2) Vorstellung von Cornelia Lüddemann, die neue Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren. Siehe auch: http://www.soziokultur.de/bsz/node/11

Zu 3) Projektmittel und sonstige Förderungen vom Land
Stand der Dinge der Vergabe der Projektmittel und das weitere Verfahren für dieses Jahr. Dazu evtl. die Finanzen der LAG NW einschl. der institutionellen Förderung durch das Land. Konzeptförderung u..a. gehören ebenfalls dazu.

Zu 4) Sonstiges ganz wichtiges
Sehen wir dann.

Zu 5) Ab ca. 13.30 Uhr: Finanzkrise und wie weiter damit

Diese LAG NW Tagung wird sich mit der allgegenwärtigen Krise beschäftigen. Die LAG NW diskutiert natürlich auch die Finanzkrise in allen seinen Facetten und da wir in der Vergangenheit hauptsächlich mit den KulturpolitikerInnen auf Landes- und Kommunalebene Kontakt hatten, wollen wir das jetzt mal mit jemanden aus dem Finanzbereich machen.
Thema: Dramatik der öffentlichen Finanzen, insbesondere der Kommunen. Welchen Spielraum haben die Kommunen, die freiwilligen Ausgaben zu gestalten (und wie können wir das beeinflussen). Jürgen Büssow, Reg. Präsident aus Düsseldorf hatte im Mai 2009 in Münster auf der Tagung etwas dazu gesagt mit dem Tenor: Die Kommunen haben durchaus Gestaltungsspielraum und könnten auch die Oper kürzen. Was passiert, wenn die Kommune insolvent wird (was nicht geht)? Welche Reihenfolge von Maßnahmen folgen? Was macht alles der "Haushaltskommissar"? Wie ist das mit den freiwilligen Leistungen? Wurde nicht schon seit Jahren und Jahrzehnten von Finanzkrisen gesprochen und nichts ist passiert?
Eingeladen haben wir dazu Manfred Busch, Kämmerer aus Bochum, früher Mitglied der grünen Landtagsfraktion. Er hat zugesagt.

Hier wird natürlich auch die jeweilige Lage in den Kommunen behandelt. Ob Gütersloh, wo im März das neue Theater eingeweiht wird und auf der anderen Seite der Weberei der Zuschuss in den nächsten Jahren ganz gekürzt werden soll. Oder Wuppertal, wo nach dem Schauspielhaus jetzt auch die Börse dran ist, nämlich geschlossen zu werden bzw. der Zuschuss gen Null gehen soll. Ob in Duisburg, wo die Förderung für den Hundertmeister in den nächsten Jahren auf 0 gefahren wird. Vergleichbare Meldungen werden in den nächsten Monaten folgen.
Und natürlich unser Aufruf „Wir machen den Scheiß nicht mehr mit“ und wie weiter.
Dazu auch ein Interview mit mir beim WDR3 am 3.3.2010 in Resonanzen:
http://www.wdr3.de/resonanzen/details/artikel/wdr-3-resonanzen-ba9126ce80.html

6) Sonstiges
Wie immer: Was ihr schon immer schon mal sagen oder loswerden wolltet? Oder was ganz bestimmt mal geklärt werden müsste.

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Wir laden ein zum 18.3.2010, 18 Uhr nach Mülheim: Wie geht es weiter mit „Wir machen den Scheiß nicht mehr mit“?
Donnerstag, 18.3.2010 Ringlokschuppen, 18 Uhr - 19.45 Uhr: Hier machen wir ein offenes Treffen nicht nur für die UnterzeichnerInnen des Aufrufes „Wir machen den Scheiß nicht mehr mit“
http://www.soziokultur-nrw.de/
Wie geht es weiter? Was können wir tun? Wie sind die Reaktionen einzuschätzen? Was passiert noch im Land? Wer unterschreibt und wer nicht und warum nicht? Welche Debatten wurden ausgelöst? Wie kommt man aus der Misere raus? Welche Alternativen gibt es? Gibt es das Bedürfnis, über die jeweiligen Kommune hinaus zusammen zu arbeiten?

Anmeldungen an lagnw@soziokultur.de sind notwendig, damit wir den richtigen Raum nehmen können. Danke!

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Abends gibt es dann: Klub für lokale Feldforschung „Metropole ohne Kohle“ - Do 18.03. 20:00 Uhr
poet23 | Am Schloß Broich 38 | 45479 Mülheim an der Ruhr ab 20 Uhr im Ringlokschuppen
Erst gingen große Unternehmen pleite, jetzt trifft es die Kommunen: Die Wirtschaftskrise lässt die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden einbrechen, dafür steigen die Sozialausgaben. In diesem Jahr geraten die Kommunen der "Metropole" Ruhr reihenweise in die Überschuldung.
Droht jetzt im Kulturhauptstadtjahr der vielfältige kulturellen Landschaft an der Ruhr das Aus? Wer macht 2011 das Licht aus? Welche Leuchttürme werden ihre zusätzlichen Schatten werfen? Oder gibt es Möglichkeiten und Chancen in der Krise vielleicht wirklich erstmalig intensive Zusammenarbeit zu üben? Masterpläne, Kampagnen oder eine neue Solidarität der "Überflüssigen" - Was wird entstehen in der Metropole ohne Kohle!
Teilnehmer: Andreas Bomheuer, Kulturdezernent der Stadt Essen, Dr. Jürgen Büssow, Regierungspräsident der Bezirksregierung Düsseldorf (angefragt), Peter Carp, Intendant Theater Oberhausen, Jürgen Schmude (angefragt), Ulrich Schreyer (Diakoniewerk Arbeit & Kultur GmbH/ Bündnis für Mülheim an der Ruhr), Jörg Stüdemann, Kämmerer der Stadt Dortmund und noch Beigeordneter für Kultur und Sport; Moderation: Regina Völz (WDR)
Gefördert durch die LAG Soziokultureller Zentren NW mit Mitteln des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen

Ein langer Tag, aber manchmal ist es so, wenn man/frau etwas mehr „kämpfen“ will und/oder muss.
Gruß
Rainer Bode

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