soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

31.3.2009 im Tanzhaus NRW in Düsseldor

20.3.2009 > LAG NW Tagung:

Einladung zur LAG NW Tagung am 31.3.2009 im Tanzhaus in Düsseldorf

Termin: Dienstag, den 31.3.2009 von 10.11 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
Ort: tanzhaus nrw, die werkstatt eV, Erkrather Str. 30, 40233, Düsseldorf, 0211-172700
Anmeldung: Umgehend, gerade dieses Mal wegen Anzahl der Osterhasen u.a., spätestens bis 28.3.2009, 16.11 Uhr hier nach Münster!!!!!!!!!!!!!!!
Wegbeschreibung: Siehe letzte Seite des Rundbriefes oder auch unter: http://www.tanzhaus-nrw.de/de/index.php

Tops:
1) Konzeptförderung für Soziokulturelle Zentren
2) Finanzkrise und was hat das mit uns zu tun sowie die Gegenbewegung, nämlich das Konjunkturprogramm und die Zentren
3) Kommunalwahl 2009 und was heißt das für uns
4) Projektförderung der LAG NW
5) Sonstiges wie Neuvorstellungen, Internet der LAG NW u.a.
6) Create NRW


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Zu 1) Konzeptförderung für Soziokulturelle Zentren

Die Entscheidung über die zweite Förderphase der Konzeptförderung Soziokultureller Zentren ist bekanntlich gefallen. Siehe auch noch mal die Pressemitteilung weiter unten.
Um für die weitere Arbeit jetzt eine qualifizierte Grundlage zu haben mit dem Förderprogramm der Konzeptförderung, haben wir im Arbeitsausschuss und mit den beteiligten Zentren vereinbart, eine differenzierte Auswertung der bisherigen Förderphase zu machen. Dazu werden alle 6 Zentren anwesend sein. Ebenso werden alle neu geförderten Einrichtungen da sein. Um diese Auswertung gleich transparent und aber auch nutzbar zu machen für alle anderen Zentren, machen wir diese Auswertung eben auf dieser LAG NW Tagung.

Folgende Fragestellungen ergeben sich unter anderem daraus:
Was war positiv und negativ bei diesem Verfahren (Antragstellung, Durchführung, Abrechnung u.a.)?
Was war gut und was war schlecht an den Projekten? Offenes und Selbstkritisches ist gefordert.
Was muss geändert werden und was kann weiterentwickelt werden?
Wie sieht das mit der Übertragbarkeit auf viele andere Zentren aus, d.h. welche Elemente im organisatorischen, strukturellen und im inhaltlichen Bereich können andere übernehmen oder nicht?
Wie können die nicht berücksichtigen Projekte unterstützt werden (andere Förderprogramme, Kooperationen und andere Formen der Zusammenarbeit u.a.)
u.a.


Zu 2) Finanzkrise und was hat das mit uns zu tun sowie die Gegenbewegung dessen, nämlich das Konjunkturprogramm und die Zentren
Siehe auch Artikel von Olaf Zimmermann in diesem Heft. Bei diesem Punkt wollen wir die Erfahrungen der einzelnen Zentren zum einen mit der Finanzkrise und zum anderen mit dem Konjunkturprogramm diskutieren.
Wie schlägt sich die Finanzkrise auf die Arbeit der Zentren nieder (Sponsoren, die es eh kaum gibt, zahlen jetzt erst recht nichts; Kredite sind nicht mehr zu bekommen; Liquiditätsprobleme u.a.). Und natürlich: Die BesucherInnen haben weniger Geld, genießen weniger Konzerte oder andere Kulturveranstaltungen und geben weniger aus in der Gastronomie. Und sicherlich werden die Kommunen bei ihren Haushaltsberatungen auch zum Thema haben.
Und das Konjunkturprogramm ist unsere Rettung? Während in einzelnen Kommunen die Zentren gefragt worden, ob sie etwas sanieren oder bauen wollen, haben andere Städte massiv geblockt. Wie immer ist das sehr unterschiedlich gewesen. Das war auch auf Länderebene so. Manche haben das Konjunkturprogramm allein auf die Bildung, insbesondere die Schulen konzentriert. Andere haben schnell andere Bereiche auch im Blick gehabt. In Münster (siehe Artikel im Heft) hat die Stadt ebenfalls erst geblockt und das Programm nur auf die städtischen Einrichtungen bezogen bzw. man könnte auch sagen, dass sie es versäumt hatten, auch andere Träger zu fragen. Nun denn, die Ratsparteien haben ein Einlenken signalisiert und wollen jetzt auch nichtstädtische Träger berücksichtigen.
Deswegen machen wir das zum Thema auf der LAG NW Tagung: Wie ist der Stand der Dinge und kann noch was bewegt werden? Wer jetzt noch nicht Anträge und Anfragen an die jeweilige Kommune gestellt hat (siehe die diversen anderen Mails dazu), falls es noch nicht zu spät ist, sollte das umgehend tun.
Unser Ziel ist nach wie vor - Eine Schlagzeile in der FAZ/WAZ oder Bild: „Dank den vielfältigen Maßnahmen der Soziokulturellen Zentren im Rahmen des Konjunkturprogramms konnte der Abschwung in Deutschland abgewendet und der Aufschwung eingeleitet werden.“

Zu 3) Kommunalwahl 2009 und was heißt das für uns
Bekanntlich ist die Kommunalwahl vom 7.6. auf den 30.8. verschoben worden und ob es noch eine weitere Verschiebung gibt auf den 27.9., dem Tag der Bundestagswahl, ist offen, aber nicht so sehr wahrscheinlich. Gibt es Ideen, sich da einzumischen und wenn ja, wie und welche? Wie sang eins Rio Reiser: Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir? ….

Zu 4) Projektförderung der LAG NW und andere Förderprogramme des Landes u.a.
Hier berichten wir über den Stand der Dinge über das Ergebnis der ersten Runde und das Verfahren bezüglich der zweiten Runde. Ebenso kommen noch neue Forderprogramme zur Sprache.

5) Sonstiges wie Neuvorstellungen, Internet der LAG NW u.a.
Falls es Einrichtungen gibt, die sich vorstellen wollen und sich hier vorher melden, nehmen wir das Thema auf. Ansonsten sind jetzt wirklich bald mal die Internetseiten der LAG NW dran.
Und was ihr schon immer mal diskutieren oder worüber ihr schon immer mal reden wolltet.

6) Create NRW
Da das Thema nicht alle Zentren tangiert, machen wir das zum Schluss für alle, die es interessiert. Wir hatten ja in den ersten beiden Runden teilgenommen. Das Zakk hatte in der Vorrunde eine lobende Erwähnung gefunden. Beim eigentlichen Wettbewerb waren wir nicht chancenlos, kamen aber nicht zum Zug. Deswegen machen wir einen neuen Versuch und da wollen wir die Modalitäten, das Antragsverfahren und das Beteiligungsinteresse der Zentren diskutieren und entscheiden.

Gruß
Rainer Bode
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Landesprogramm fördert künstlerische Schwerpunkte in soziokulturellen Zentren in Wetter, Köln, Bonn, Moers, Münster und Wuppertal

Die Staatskanzlei teilt mit:
Sechs soziokulturelle Zentren in Nordrhein-Westfalen bekommen in den drei Jahren 2009 bis 2011 jährlich bis zu 40.000 Euro, um neue künst¬lerische Schwerpunkte in den Bereichen „Kunst- und Kultur für Kinder und Jugendliche“, „Interkultureller Dialog“, „Generationen“ und „Ehren¬amt“ entwickeln zu können. Das machte der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (16. Februar 2009) bekannt. Von einer Jury unter insgesamt vierundzwanzig Bewerbungen ausgewählt wurde das Unabhängige Kulturzentrum Licht¬burg e.V. in Wetter (Ruhr), das Jugend-Kultur-Zentrum “Die Volks¬schule“ in Moers, die „börse“ in Wuppertal, das „Kulturzentrum Brotfabrik -Traumpalast“ in Bonn, der „Kulturbunker“ in Köln-Mülheim sowie das „Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße /cuba e.V.“ in Münster.
Das Unabhängige Kulturzentrum Lichtburg e.V. in Wetter (Ruhr) will in den drei Kunstsparten Theater, Musik und Kamera ein neues Profil für Kinder und Jugendliche entwickeln. Das Jugend-Kultur-Zentrum “Die Volksschule“ in Moers will unter anderem im Rahmen des Projekts „Anybody out there“ Kindern und Jugendlichen musikalischen Experi¬mentierraum bieten sowie vor Ort und virtuelle Netzwerkarbeit leisten. In der „börse“ in Wuppertal sollen Kinder und Jugendliche mit Migrations¬hintergrund Erfahrungen im Bereich der Musik und des Tanztheaters machen und dabei eigene Produktionen erarbeiten. Das „Kulturzentrum Brotfabrik -Traumpalast“ in Bonn möchte sein Kinder- und Jugendmu¬sikprogramm mit ethnischer und traditioneller Musik aus allen Regionen der Welt ausbauen und die Angebote im Bereich des Kindertheaters besser ausdifferenzieren. Der „Kulturbunker“ in Köln-Mülheim will unter dem Leitbegriff „Play Gender –Geschlechtergerechte Kultur“ sein Pro¬gramm in den Bereichen „Slam Poetry“, Musik, Bildende Kunst, Theater und Film fokussieren. Das „Cultur- und Begegnungszentrum Achtermannstraße /cuba e.V.“ in Münster möchte Lyrik und neue Literaturformen als Projektbereiche etablieren. Zeitgenössische Musik und junge Club-Kultur sollen mithilfe des Projekts „Zukunftsmusik“ in einen Dialog gesetzt und die lokale Musikszene gestärkt werden.
Die Mitglieder der Jury waren: Regina Völz (Redakteurin), Miltiadis Oulios (Journalist), Dr. Söke Dinkla (Kulturhauptstadtbüro Duisburg), Angelika Niescier (Komponistin, Musikerin), Kathrin Tiedemann (Thea¬terleiterin), Christiane Busmann (Bürgerzentrum Schuhfabrik Ahlen e.V.). Die Jury soll außerdem die Entwicklung der künstlerischen Kon¬zepte auch in den nächsten drei Jahren begleiten und begutachten. Mit der Konzeptentwicklung beauftragt wurde das Institut für Kulturpolitik, Bonn.

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