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Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Regionale Kulturpolitik im Ruhrgebiet 2007

6.12.2006 > Ausschreibung:

Regionale Kulturpolitik im Ruhrgebiet 2007

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie im Auftrag der Staatskanzlei NRW, Abteilung Kultur, recht herzlich bitten, die nachfolgenden Informationen in Ihren Publikationen zu veröffentlichen bzw. auf anderen Wegen Ihren Mitgliedern oder interessierten Künstler/innen, Kulturinitiativen und –vereinen im Ruhrgebiet zur Kenntnis zu bringen.

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen beabsichtigt auch im Jahr 2007 im Rahmen der Regionalen Kulturpolitik in der Region Ruhrgebiet vernetzte, qualitativ hochwertige und auf Kontinuität ausgerichtete Projekte der Freien Szene aus allen künstlerischen Sparten zu fördern.

Anträge können ab sofort bis spätestens zum 10. Januar 2007 (Posteingang) bei der Bezirksregierung Arnsberg, Kulturdezernat, Postfach, 59817 Arnsberg gestellt werden, die den Projektträgern auch beratend zur Seite steht.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie auch unter den folgenden links: http://www.presseservice.nrw.de/presse2006/12_2006/061205STK.php

und

http://www.kultur.nrw.de/de/home/mediadatabase/informationen_antragsteller_2007.pdf

Mitte Februar 2007 wird der Beirat Regionale Kulturpolitik eine Förderempfehlung erarbeiten.


Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen,
mit freundlichen Grüßen
Gerd Spieckermann

Die Presseerklärung der Staatskanzlei NRW vom 05. Dezember 2006 im Wortlaut:

Nordrhein-westfälische Landesregierung plant Förderung der Regionalen Kulturpolitik im Ruhrgebiet mit rund 300.000 Euro

Die Staatskanzlei teilt mit:

Mit 300.000 Euro beabsichtigt die nordrhein-westfälische Landesregierung im kommenden Jahr die Regionale Kulturpolitik im Ruhrgebiet zu fördern. „Das ent­spricht einer Erhöhung der Fördergelder um 50 Prozent“, gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (5. Dezember) in Düsseldorf bekannt. „Vor allem die freie Szene, die eine wichtige Säule der Ruhrgebietskultur bildet, soll von diesem Programm profitieren“, sagte der nordrhein-westfälische Staatssekretär. Im vergangenen Jahr waren bereits die Mittel der regionalen Kulturförderung für die anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen erhöht worden. Mit der regionalen Kulturförderung sollen vernetzte, qualitativ hochwertige und auf Kontinuität ausgerichtete Projekte ermöglicht werden.

Die Kulturschaffenden der Region Ruhrgebiet sind aufgefordert, Fördergelder für 2007 zu beantragen. Die Förderung soll nicht die Aktivitäten der Kommunen er­setzen, sondern sie sinnvoll ergänzen. Rein lokale oder städtische Projekte sind daher von der Förderung ausgeschlossen. Ein fachkundiger Beirat, dem Vertre­terinnen und Vertreter aller Kunstsparten und der Off-Szene-Ruhr angehören, be­rät das Land bei der Auswahl. Gefördert werden können Projekte, die mindestens eins der nachfolgenden Kriterien erfüllen:

Projekte, die nachhaltig wirken und regionale Kulturentwicklungspotentiale enthalten,
Projekte, die die Region künstlerisch qualifizieren,
Projekte, die regional vernetzt sind,
Projekte mit städteübergreifenden Kooperationen und/oder städteübergreifen­der Wirkung,
Projekte, die die regionale Identität und das kulturelle Profil des Ruhrgebiets stärken
Projekte, die sich mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet künstlerisch auseinan­dersetzen,
Interessierte Kulturschaffende können bis zum 10. Januar 2007 bei der Bezirksregierung Arnsberg Anträge auf Fördermittel stellen. Anschrift: Bezirksregierung Arnsberg, Dez. 49, Postfach, 59817 Arnsberg, Tel. 02931-82-3328 oder 02931/82-3205.


im Auftrag der Staatskanzlei NRW
Gerd Spieckermann
Kulturberatung
Bonhoefferstr. 95
44803 Bochum
Telefon: 0234-582925

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