soziokultur

Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Entwicklung künstlerischer Schwerpunkte

31.7.2006 > Neues Landesprogramm für Soziokulturelle Zentren

Information der Landesregierung

Düsseldorf, den 31. 7. 2006

Landesprogramm fördert neue künstlerische Schwerpunkte in soziokulturellen Zentren in Mülheim, Essen, Herne, Düsseldorf und Ahlen

Das Landespresse- und Informationsamt teilt mit:

Sechs soziokulturelle Zentren in Nordrhein-Westfalen bekommen im Rahmen eines neuen Landesprogramms in den kommenden drei Jahren jährlich bis zu 40.000 Euro, um neue künstlerische Schwerpunkte entwickeln zu können. Von einer Jury unter insgesamt dreißig Bewerbungen ausgewählt wurde das Kulturzentrum Grend e.V. in Essen, der Ringlokschuppen und das AJZ e.V. in Mülheim, das Kulturzentrum ZAKK in Düsseldorf, die Initiative Bürgerzentrum Schuhfabrik e.V. in Ahlen und die Flottmann-Hallen in Herne.

Das Kulturzentrum Grend e.V. in Essen will spezielle Theaterangebote für Migranten entwickeln. Der Theater-Schwerpunkt des Ringlokschuppen Mülheim soll durch die Anbindung junger Künstler an das Haus weiter qualifiziert werden. Das AJZ e.V. in Mülheim will benachteiligte Jugendliche an Kunst heranführen. Das Kulturzentrum ZAKK in Düsseldorf möchte Ort der Literaturproduktion werden und Literatur-Werkstätten für interessierte Bürger einrichten. Die Initiative Bürgerzentrum Schuhfabrik e.V. in Ahlen plant durch professionelle Kunstangebote neue ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen. Das Konzept der Flottmann-Hallen in Herne sieht vor, die kulturelle Eigeninitiative bei jungen Menschen zu fördern, indem es an den Erfahrungen der Alltagskultur ansetzt.

Im Rahmen des Förderprogramms gefragt waren künstlerische Konzepte in speziellen Kunstsparten und in den Bereichen Kinder und Jugendliche, kulturelle Integration sowie Kunst und Kultur fremder Länder. In den meisten eingereichten Konzepten ging es um die Fragestellung, wie Kinder und Jugendliche insbesondere mit Migrationshintergrund besser erreicht werden können. Die Mitglieder der Jury waren: Regina Völz (Redakteurin), Michael Kaufmann (Intendant), Mark Terkessidis (Autor), Bärbel König-Bargel (LAG Soziokultur), Kathrin Tiedemann (Theaterleiterin), Suna Göncü (Choreographin, fehlte entschuldigt). Die Jury soll außerdem die Entwicklung der künstlerischen Konzepte auch in den nächsten drei Jahren begleiten und begutachten. Mit der Evaluation der Konzeptentwicklung beauftragt wurde die Kulturpolitische Gesellschaft, Bonn.

Landespresse- und Informationsamt
40190 Düsseldorf
Telefon 0211/8 37 – 11 34 oder 14 05
Telefax 0211/8 37 – 11 44
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