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Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Land fördert Freie Szene im Ruhrgebiet mit rund 200.000 EUR

24.10.2003 > Off-Szene Ruhrgebiet:

Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
21. Oktober 2003: Land fördert Freie Szene im Ruhrgebiet mit rund 200.000 EUR
Kulturminister Vesper: "Ruhrgebiets-Künstler können Fördergelder für 2004 beantragen."

Auch im kommenden Jahr fördert das Kulturministerium kleinere Kunstprojekte im Ruhrgebiet mit Mitteln aus der regionalen Kulturpolitik. Es stehen erneut ca. 200.000 EUR zur Verfügung. "Vor allem Künstlerinnen und Künstler aus der Freien Szene profitieren von diesem Programm. Mit unserem regionalen Fördertopf wollen wir vernetzte, qualitativ hochwertige und auf Kontinuität ausgerichtete kleinere Projekte ermöglichen", erklärte Kulturminister Michael Vesper. Die Freie Szene sei - neben der europaweit einmalig dichten kommunalen Kulturlandschaft und der RuhrTriennale - eine wichtige Säule des kulturellen Lebens im Ruhrgebiet.

Ziel ist nicht, die Aktivitäten der Kommunen zu ersetzen, sondern sie sinnvoll zu ergänzen. Rein lokale oder städtische Projekte sind daher von diesem Programm ausgeschlossen. Ein fachkundiger Beirat, dem Vertreterinnen und Vertreter aller Kultursparten und der Off-Szene-Ruhr angehören, berät das Kulturministerium bei der Auswahl.

Projekte, die von der regionalen Kulturförderung profitieren wollen, sollten sich an folgenden Kriterien orientieren:
- Förderung der Nachhaltigkeit und regionaler Kulturentwicklungspotenziale
- Förderung der regionalen Vernetzung und Qualifizierung der künstlerischen Fähigkeiten in der Region
- Städteübergreifende Kooperation und/oder Wirkung
- Profilierung der Kulturregion Ruhrgebiet nach außen
- Stärkung der regionalen Identität des Ruhrgebiets
- Künstlerische Auseinandersetzung mit dem Strukturwandel im Ruhrgebiet

Wo beantragt man Fördermittel?
Interessierte Kulturschaffende können bis zum 5.Dezember 2003 Anträge auf Fördermittel stellen: Bezirksregierung Arnsberg, Herrn Pit Böhle (Kulturdezernent), Postfach, 59817 Arnsberg, Telefon 029 31/82 33 28.
Es wird dringend empfohlen, vor der eigentlichen Antragstellung bei der Bezirksregierung Kontakt mit Herrn Gerd Spieckermann (Telefon 02 34/58 29 25, mail: gerdsp@aol.com) aufzunehmen, der im Auftrag der Kultur Ruhr GmbH in Gelsenkirchen für weitergehende Informationen und eine Projektberatung zur Verfügung steht.

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