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Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

200.000 € für Projekte der Freien Kulturszene im Ruhrgebiet

15.10.2002 > Off-Szene:

OFF-Szene Ruhr –Das Netzwerk der freien Kulturszene im Ruhrgebiet

3. September 2002

200.000 € für Projekte der Freien Kulturszene im Ruhrgebiet
Unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe
Antragsschluss für Vorhaben im Jahr 2003 ist am 31. Oktober 2002

Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW stellt im Jahr 2003 im Rahmen des Haushaltsansatzes „Regionale Kulturpolitik“ insgesamt 200.000 € für künstlerische Projekte der Freien Kulturszene im Ruhrgebiet zur Verfügung. Gefördert werden können Projekte, die städteübergreifend angelegt sind, nachhaltig und vernetzend wirken und dazu beitragen, das Ruhrgebiet nach außen zu profilieren.
Johannes Brackmann, Sprecher der OFF-Szene Ruhr: „Wir freuen uns darüber, dass der Kulturminister des Landes, Dr. Michael Vesper – über alle Festivals und Events hinaus – nicht vergessen hat, welche Bedeutung die vielen freien Künstlerinnen und Künstler, die Kulturzentren und -initiativen für eine lebendige Kulturlandschaft haben. Allerdings stößt die 50%-ige Kürzung des Etats auf Unverständnis und Kritik: anstatt, wie ursprünglich vorgesehen, 400.000 € nur 200.000 € im Jahr 2003! Dies muss ein einmaliger 'Ausrutscher' bleiben.“

Auch für das Jahr 2003 werden die Fördermittel für Projekte der „Regionalen Kulturpolitik im Ruhrgebiet“ auf Grund von Vorschlägen ausgewiesener Experten vergeben. Nicht das 'Windhund-Prinzip' oder 'gute Kontakte' sollen entscheidend bei der Vergabe öffentlicher Mittel sein, sondern die Freie Szene, die Künstlerinnen und Künstler, die Kulturzentren und -initiativen stellen sich selbstbewusst den Qualitätsanforderungen unabhängiger Fachleute.


Dem Beirat „Regionale Kulturpolitik im Ruhrgebiet“, der aus den eingehenden Anträgen auswählen und eine Förderempfehlung für das Ministerium erarbeiten wird, gehören an:
Bildende Kunst: Robert Bosshard, Oberhausen
Literatur: Ulrich Moeske, Dortmund
Musik: Dr. Eva Küllmer, Bochum; Steven Sloane, Bochum
Theater/Tanz: Renate Frisch, Duisburg
OFF-Szene Ruhr: Bärbel König-Bargel, Gelsenkirchen; Gabi Hinderberger, Bochum

Für Projekte im Jahr 2003 müssen die Anträge spätestens bis zum 31. Oktober 2002 bei der Bezirksregierung Arnsberg, Herrn Pit Böhle (Kulturdezernent), Postfach, 59817 Arnsberg, eingegangen sein. Über eine Förderempfehlung wird der Beirat auf seiner Sitzung im November/Dezember 2002 entscheiden.

Vorab steht im Auftrag der Kultur Ruhr GmbH Herr Gerd Spieckermann, Telefon: 0234-582925, e-mail: gerdsp@aol.com für eine Beratung der Antragsteller und für weitere Informationen zur Verfügung.

Weitere Informationen/Rückfragen:
Johannes Brackmann, Tel.: 0201-8513210
Gerd Spieckermann: Tel.: 0234-582925

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