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Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NW e.V.

Freie Kulturszene des Ruhrgebiets stellt sich den Qualitätsanforderungen einer unabhängigen Fachjury

5.11.2001 > Pressemitteilung Minister Vesper greift Initiative der OFF-SZENE-RUHR auf

Ab 2002 werden die Fördermittel für Projekte der regionalen Kulturförderung für das Ruhrgebiet auf Grund von Vorschlägen ausgewiesener Experten vergeben. Johannes Brackmann, Sprecher der Off-Szene Ruhr: "Wir freuen uns sehr darüber, dass der Kulturminister des Landes NRW unsere Vorschläge zur Vergabe der regionalen Kulturfördermittel aufgegriffen und auch unsere personellen Vorschläge zur Besetzung der Jury weitgehend akzeptiert hat. Nicht das ‚Windhund-Prinzip' oder ‚gute Kontakte' sollen entscheidend bei der Vergabe öffentlicher Mittel sein, sondern die freie Szene, die Künstlerinnen und Künstler, die Kulturzentren und -initiativen stellen sich den Qualitätsanforderungen von unabhängigen Experten."

In einer Pressemitteilung vom 31.10.2001 hat der Kulturminister des Landes NRW, Dr. Michael Vesper, die Besetzung für den "Beirat der regionalen Kulturpolitik im Ruhrgebiet" bekannt gegeben und die Kriterien und das Verfahren für die Vergabe der regionalen Kulturfördermittel erläutert.

Ab dem Jahr 2002 können qualitätsvolle künstlerische Projekte der freien Szene im Ruhrgebiet gefördert werden, die städteübergreifend angelegt sind, nachhaltig und vernetzend wirken und dazu beitragen sollen, das Ruhrgebiet als Kulturregion nach außen zu profilieren.

Da die regionale Kulturförderung des Landes die kommunale Kulturförderung sinnvoll ergänzen, aber nicht ersetzen soll, sind rein lokale oder städtische Projekte von einer Förderung ausgeschlossen.

Der hochrangig besetzte Beirat setzt sich aus folgenden Personen zusammen:


Der neue Beirat wird Projekte aus den eingehenden Anträgen auswählen und Förderempfehlungen für das Kulturministerium erarbeiten.

Minister Vesper hat damit eine Initiative der Off-Szene-Ruhr aufgegriffen und umgesetzt, die dazu beitragen kann, die künstlerischen Qualitäten der geförderten Projekte zu erhöhen und die Transparenz des Förderverfahrens zu verbessern.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages werden im Jahr 2002 rd. 400 Tsd. DM und im Jahr 2003 bis zu 800 Tsd. DM zur Verfügung stehen.

Für Projekte im Jahr 2002 müssen die Anträge spätestens bis zum 15.12.2001 bei der Bezirksregierung Arnsberg, Herrn Pit Böhle (Kulturdezernent), Postfach, 59817 Arnsberg, eingegangen sein. Über eine Förderempfehlung wird der Beirat auf seiner ersten Sitzung im Januar 2002 entscheiden.

Für eine Beratung und weitere Informationen steht Gerd Spieckermann, Tel.: 0234-582925, von der Off-Szene-Ruhr, zur Verfügung.

Weitere Informationen/Rückfragen:

Johannes Brackmann, 0201-8513210
Gerd Spieckermann, 0234-582925


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